Ein Zeichen setzen

...für einen Menschen


Bild "20110907_9999_68kl.jpg"Grabmale sind Sinnbild für die Lebensgeschichte eines geliebten Menschen.
Sie sind Ausdruck und Zeichen der Verbundenheit mit dem Verstorbenen.
Die Grabstätte dient als Ort der Ruhe, der Erinnerung und Konversation.


Erinnerungen an die Toten und Zeichen auf ihren Gräbern zu setzen oder diese zu schützen ist wohl ein Uranliegen der Menschen und nachweisbar, seit sie in die Geschichte eintraten. Daher bestattet der Mensch, seit er sesshaft geworden ist, seine Toten in unserem abendländisch-christlichen Kulturkreis in der Folge der Kirchen und Kirchhofsbestattungen heute auf Friedhöfen. Bei einem Grabzeichen geht es daher nicht nur darum, die einstige Persönlichkeit des/der Verstorbenen für das Erinnern erkennbar werden zu lassen, sondern ein solches individuelles Zeichen auch in das örtliche Umfeld einzufügen.
Grabmale sagen so etwas über die aus, für die sie gesetzt wurden. Sie nennen Namen, Lebensdaten und vermitteln möglichst etwas über Glauben, Leistungen und Lebensinhalt. Gegebenenfalls unterstützen Sinnzeichen und -bilder das personenbezogene Dekor.



Bild "Kopie von IMG_0941.jpg"
"Solange die Menschen Emotionen zulassen,
solange werden befähigte und ganzheitlich tätige
Steinmetze und Bildhauer und andere gestaltende
Handwerker Aufgaben finden, den Gefühlen und
Erinnerungen Form zu verleihen."